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Wo treten Legionellen auf?






Legionellen leben hauptsächlich im Wasser, hier in Flüssen und Seen. In künstlichen Systemen sind sie in Kühl- und Klimaanlagen, Kühltürmen, Warmsprudelbecken (Whirlpools), Ultraschallverneblern und Zierspringbrunnen anzutreffen. Am bekanntesten ist ihr Vorhandensein im Trinkwassernetz innerhalb von Gebäuden, speziell in Warmwasserleitungen und schlecht isolierten Kaltwasserleitungen. Ein erhöhtes Legionellenrisiko findet man besonders bei älteren und schlecht gewarteten oder auch nur zeitweilig genutzten Warmwasserleitungen und -behältern.

Wassergängige Mikroorganismen (einschließlich Mehrzeller) neigen zur Besiedelung von wasserkontaktierten Oberflächen, in Rohrleitungen sind dies vor allem die Biofilme. Je rauer diese Oberflächen und je größer deren spezifische Werte, desto leichter die Besiedelung und desto stabiler die Haftung der sich bildenden Kolonien (KBE) auf dem Untergrund. Materialien, die über ihre Oberfläche bioverwertbare Stoffe abgeben bzw. die selbst bioverwertbar sind (organische Stoffe wie eine Reihe Gummi- und Plastiksorten, pflanzliche Fasern, Fett usw.), begünstigen diesen Effekt enorm. (Quelle ÖNORM)



Anmerkung vom Verfasser: Die Legionellenlüge!

1. Lüge: Da bereits 1 Legionelle zum Tod führen kann, ist die Anzahl der Legionellen im Trinkwasser mit 1 zu begrenzen, wie dies auch bei Pseudomonas aeruginosa - Escherichia coli der Fall ist.

2. Lüge: Legionellenproben werden durch zertifizierte Probenehmern vor Ort an den dafür vorgesehenen Stellen genommen und im qualifizierten Labor ausgewertet.
Wasser ist ein Lebensmittel, wird aber nicht mit der notwendigen Sorgfalt und Härte überwacht und kontrolliert. Die Gesundheitsämter und Kontrolleure des Trinkwassers müssen sich bei den Betreibern 2-4 Wochen vorher anmelden. Es werden dann umfangreiche Spülungen bei höheren Temperaturen an der bekannten Problemstelle durchgeführt. Somit wird in keiner Probe eine tatsächliche Gefährdung des Wassers festgestellt, da nach der Beprobung wieder Normalbetrieb herrscht.